„Blutmai“: Polizeigewalt unter sozialdemokratischer Verantwortung in Berlin

Überblick

Zeitraum
Kategorie
Exzessive Staatsgewalt
Ort und Geltungsraum
Lokal, Berlin, Preußen, Deutsches Reich
Schlagwörter
Staatsgewalt, Repression gegen Links, Versammlungsfreiheit, politische Eskalation

Sachverhalt

Unter Polizeipräsident Karl Zörgiebel (SPD) ging die Berliner Polizei mit großer Härte gegen verbotene 1.-Mai-Demonstrationen vor. Über 30 Menschen wurden getötet, rund 200 verletzt.

Historische und juristische Einordnung

Die Polizeigewalt vertiefte die Feindschaft zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten in einer Phase, in der die Republik unter massivem Druck stand.

Quellen und Nachweise

  1. DHM/LeMO: Blutmai 1929