Rassistische Brandanschläge von Mölln und Solingen
Überblick
- Zeitraum
- Kategorie
- Extremismus und Terrorismus
- Ort und Geltungsraum
- Mehrere Orte, Mölln, Schleswig-Holstein, Bundesrepublik Deutschland, Solingen, Nordrhein-Westfalen
- Schlagwörter
- Mölln, Solingen, Rechtsterrorismus, Rassismus, Brandanschläge
Sachverhalt
Bei rassistischen Brandanschlägen wurden in Mölln am 23. November 1992 Bahide Arslan, Ayşe Yilmaz und Yeliz Arslan ermordet und neun Menschen verletzt. In Solingen wurden am 29. Mai 1993 Gürsün İnce, Hatice Genç, Gülüstan Öztürk, Hülya Genç und Saime Genç ermordet; 14 Angehörige wurden verletzt.
Historische und juristische Einordnung
Die Taten zeigen, dass die rassistische Gewaltwelle nach der Wiedervereinigung kein ausschließlich ostdeutsches Phänomen war. Die Benennung der Opfer und der gerichtlich festgestellten rassistischen Motive verhindert, dass die Anschläge als abstrakte Begleiterscheinung einer Asyldebatte statt als Angriffe auf konkrete Menschen behandelt werden.
Quellen und Nachweise
- bpb: Rechtsextremer Brandanschlag in Mölln (Bundeszentrale für politische Bildung)
- bpb: Brandanschlag in Solingen (Bundeszentrale für politische Bildung)